Regiearbeit und Theaterpädagogik

Theatergruppe: Geh mal spielen (!) - ehemals "Alle Anders"

SALONFÄHIG

Aufführungen:

Mi 06.02., Fr 08.02., Sa 09.02., Mo 11.02., Di 12.02.2019

- jeweils 20 Uhr -

Brotfabrik - Caligariplatz 1, 13086 Berlin
8 / ermäßigt 6 Euro

 

Reservierung: karten@brotfabrik-berlin.de, Fon 030 4714001

 

                       

Seien Sie ehrlich, Sie mögen die Menschen auch nicht. Und deshalb sind Sie mit uns in bester Gesellschaft.
Diese Anlehnung an Molière legt genüsslich die Finger in die Wunde, zeigt die Menschen, wie sie sein wollen und verrät dabei, wie sie wirklich sind.
Wir laden Sie ein, in das komödiantische Geschehen einzutauchen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß - wir gehen jetzt mal spielen.


in den Rollen:

Martin  Schweitzer -  Alceste

Jacob Schuler -  Celimene

Vreni-Cornelia Schneider, Theresia Ide  -  Oront

Patricia Leu  -  Clitander

Sandrina Wolf  -  Eliante

Edith Riewer  - Philice


Leitung / Regie: Beatrice Ellinger (Theaterpädagogin und Regisseurin)

Regieassistenz: Jessika Bierik
eine Produktion von: Das-Erlebnis-Theater

Weiterführend in der Shakespeares-Reihe inszenierte ich bis Mai 2017 "Der Sommernachtstraum", welches im Juni aufgeführt wird. Als Regisseuren erarbeitete ich mir den Inhalt des Stückes und den historischen Hintergrund. Als übergeordnetes Thema sah ich von Beginn an das egoistische Handeln der Menschen, ohne Rücksicht auf die Befindlichkeiten und Wünsche Anderer. In diesem Zusammenhang habe ich den Schwerpunkt hierbei auf das absolute und kompromisslose Verhalten der Figuren gelegt. Mit dieser Theatergruppe habe ich im Januar 2015 begonnen das Theaterstück

Der widerspenstigen Zähmung“ von Shakespeare zu inszenieren. Schnell kam ich zu der Inszenierungsidee, dass ich als Bühnenbild ausschließlich ein  mit einem Schachbrettmuster arbeiten möchte. Durch dieses ästhetische Mittel, kann ich stilistisch unterschiedliche Konstellationen des Machtausdruckes erschaffen. Zum einen bewegen sich die Figuren auf ihren zugewiesenen Stand- und Bewegungsmustern, zum anderen können diese auch durch Emotionswechsel durchbrochen werden. So erschaffe ich eine abwechselungsreiche Welt, welche auch veränderbar angelegt ist.

Als weitere ästhetische Mittel werde ich durch Requisiten und Kostüme in die Inszenierung immer wieder entfremdete Elemente, wie tibetische Glocken als Kopfhörer oder auch als „das nicht Hinhören wollen“ einsetzen, um auf das Fremdbestimmtsein und Weghören hinzudeuten.

Weiterhin werde ich die Figuren und deren Charakteristika in Shakespeares „Der widerspenstigen Zähmung“ künstlerisch so verändern, dass jede Figur eine Wandlung durchlebt sodass sie am Ende ganz woanders als zu Beginn des Stückes steht. Beispielsweise wird die Figur des Luchentio anfangs als liebeswert erscheinen, entwickelt sich aber im laufe des Stückes als herrschsüchtiger Mann, welcher seiner Frau kaum Freiraum zu eigener Entfaltung gibt. Die Person des Petruchio habe ich als Gegenstück zu Luchentio inszeniert. So wird dieser anfangs als dominanter, geldgieriger Mann aufgezeigt, welcher sich am Ende als sehr tolerant erweist.  Diese Wandlung Petruchios habe ich durch das ästhetische Mittel des Gesangs  darstellt, in welchem seine emotionale Tiefe in einem Lied verdeutlicht wird.  Dies ist Ausdruck um das Unklare zwischen real und unreal, wahr und unwahr zu charakterisieren.

Als letztes ästhetisches Mittel arbeite ich als Regisseurin mit der Vielfalt der Sprache. Hin von Floskeln der Gesellschaft, um jedem tieferen Sinn der freien Endfaltbarkeit zu entfliehen, bis zu hochtrabenden Gerede, als Ausdruck  eigener Wichtigkeit ohne jedoch wirklich etwas Sinnvolles auszudrücken. Auch Sprache als reines Kommunikationsmittel und das Schweigen einiger Charaktere, dient dazu um durch dieses ästhetische Mittel zu verdeutlichen, wie auf äußere Umstände regiert emotional reagiert wird. Dieser Effekt ist mir als Regisseurin wichtig, um einerseits zu zeigen, wie sinnlos leere hochtrabende Worte sind und andererseits, was passieren kann, wenn die Pflege der Sprache als Kommunikationselement vernachlässigt wird.

An all diesen beschriebenen Mitteln arbeite ich im Moment mit den Darstellern dieser Theatergruppe.

"Die Unverdrossenen"

Nach den tollen Aufführungen macht die Theatergruppe eine Pause und startet mit ihrem neuen Projekt mit den Proben wieder im Januar 2019.

DAFÜR WERDEN NOCH LEUTE GESUCHT, DIE LUST HABEN MITZUMACHEN:-)

V O L P O N E

frei nach Ben Jonson / in der Überarbeitung von Stefan Zweig

Aufführungen:

Mi 24.10., Fr 26.10., So 28.10., Mo 29.10., Di 30.10.2018

- jeweils 20 Uhr -

Brotfabrik - Caligariplatz 1, 13086 Berlin
8 / ermäßigt 6 Euro

 

Reservierung: karten@brotfabrik-berlin.de, Fon 030 4714001

 

                        schon mal schnell an Viel geld gekommen?
einen schwerkranken heiraten, den sOhn enterben,
                               und die ehefrau aLs

                                                         oPfertaube verkaufen...
                                was man eben sO tut für geld!
                                            gibt es eiNe grenze?

                    wie weit würdest du gehEn?


in den Rollen:

Aileen Merkel  -  Volpone

Brigitte Roth von  Szepesbela-  Moscara

Julia Maier, Laura Groß  -  Canina, Voltora

Steffen Voß  -  Corbaccio

Sandra  Cellamaro -  Corvino

Muriel Zenk  - Colomba

Ulrike Schneider -  Leone


Leitung: Beatrice Ellinger (Theaterpädagogin und Regisseurin)
eine Produktion von: Das-Erlebnis-Theater

Bereits seit 2011 arbeite ich mit dieser Theatergruppe als Regisseurin. Ich inszenierte die  Theaterstücke  "unterIrren" 2016, "Der eingebildete Kranke" 2015 und „Der scheinbäre Mensch“ 2013 , welche in der Brotfabrik  mehrfach öffentlich aufgeführt wurden.

Der Fokus meiner Regiearbeit und der Inszenierung in dem Theaterstück „Der scheinbäre Mensch“ lag in der Verspieltheit. Aus diesem Grund habe ich verschiedenste ästhetische Mittel in die Inszenierung integriert. Die Figuren sollten an bekannte Märchen erinnern, so habe ich sehr übertriebene und unterschiedliche Kostüme für die Figuren gewählt. Das Bühnenbild änderte sich ständig durch die Figur des Zauberers, sodass das Publikum immer wieder neue Eindrücke bekommen sollte. Die Inszenierung sollte das Publikum zwischen Melancholie, Schock und Düsternis hin und her switschen lassen. Ich wollte den Zuschauern die Überforderung von Reizen demonstrieren, das Gefühl der Überforderung geben, obwohl ein Gefühl des Genusses entsteht.

In dem Theaterstück  "Der eingebildete Kranke" legte ich bei meiner Regiearbeit und Inszenierung den Schwerpunkt auf LANGEWEILE und den damit resultierenden  zuspizetndenden Ideenreichtum der Hauptfigur. So wechselten sich Momente der absoluten Stille bspw. mit überschwänglichen heraussprudelnden Monologen ab. Auch in dem wechselhaften Bühnenbild spiegelten sich diese Thematik wieder. So war das Bühnenbild, symbolisch für LANGEWEILE, leer und hell. Bei dem nicht aufhören wollenden Ideenreichtum der Hauptfigur, stopfte ich die ganze Bühne mit teilweise sinnlosen Bühnenelementen voll. So schaffte ich zwei sich gegenüberstehende Extreme, welche den eingebildeten Kranken, nicht zur Ruhe kommen ließen.

Die Kindertheatergruppe "Die Theatergang"

Die Kindertheatergruppe "Die Theatergang" präsentiert

am 1. Juli 2018 um 16 Uhr auf der Bühne der Brotfabrik Berlin:

"Die Kaugummis, die fast die Welt verändert haben"
(sehr frei nach Schneeweißchen und Rosenrot)
Es geht nicht nur um eine Sache - nein - es geht um eine coole Gang und ihrem Tanz, um zwei Tiere und eine Familie. Und alle sind in Gefahr!

Seit Januar 2018 arbeite ich mit dieser Kindertheatergruppe zusammen. Hierbei ist es eine große Herausforderung, meine Arbeit als Regisseurin mit der der Theaterpädagogin zu verbinden. Mein Ansatz hierbei ist, durch das gemeinsame Inszenieren und Proben eines Theaterstückes, den Kindern spielerisch wichtige Kompetenzen für's Leben beizubringen. So hinterfragen in meinen Inszenierungen mit Kindern, die Figuren stets ihr Handeln aber auch das Handeln anderer Figuren. Gerade bei Märchen kann ich diese Methode sehr gut einsetzen. Außerdem inszeniere ich immer zeitgerechte und moderne Elemente in die Theaterstücke mit ein und ändere somit teilweise die Märchen. Beispielsweise habe ich bei der momentanen Inszenierung den bösen Zwerg, durch eine coole Gang ersetzt. Das hat den großen Vorteil, dass die Kinder das Handeln auf moderne Art umsetzen und hinterfragen können.

"Die Mischbrote"

OHNE WORTE
1 Komödie über 2 Ketten 3 Frauen und 2 Männer

Aufführungen (jeweils 20 Uhr):

29., 30., 31. März. und 1. April 2018

Ort: Brotfabrik Berlin, Caligariplatz 1, 13086 Berlin, Eintritt: 8,ermäßigt 6 Euro

Reservierung: karten@brotfabrik-berlin.de, Fon 030 4714001

 

Die perfekte Eroberung durch einen genialen Räuber im Frack mit Charme und Stil.

Er will sie, der hat sie - und sie hat er auch, die will ihn, er hat einen Plan.

Es geht um Eheleute, Geliebte und Rivalen.

Es wird hoch gepokert und viel aufs Spiel gesetzt.

Vieles ändert sich - einige bleiben gleich.


Jennifer Schmidt                    -           Heidi Stern, Gustav Gundermann

Marianne Lubos                     -           Wera Siethoff

Anja Peter                              -           Erwin Siethoff

Sebastian Starke                     -           Peter Mack

Nina-Melissa Seelinger          -           Cora Petry, Günther Gundermann

Beatrice Ellinger                    -           Ella


Leitung: Beatrice Ellinger (Theaterpädagogin und Regisseurin)
eine Produktion von: Das-Erlebnis-Theater

Mit der Theatergruppe „Die Mischbrote“ arbeite ich seit Januar 2017. Bei der Inszenierung des Theaterstückes „Ohne Worte“ ging es mir als Regisseurin vorrangig darum scharfe Charaktere zu zeichnen, welche sich in ihren Eigenarten und Charakteren absolut unterscheiden. Ich stellte mir vorab die Frage, welche Figuren in der Lage sind eine Veränderung, durch auf sie einstürzende Ereignisse, zuzulassen oder starr in ihren Strukturen verharren werden, so analysierte die Psychologie der Figuren. Während der Inszenierungsphase versuchte ich bewusst die Verhaltensmuster der Figuren zu durchbrechen, was scheiterte. So inszenierte ich starre Figuren, welche in ihren eigenen Strukturen und Gewohnheiten verharren und somit auch unfähig sind einen gemeinsamen Weg zu gehen. Um diesen Inszenierungsansatz hervorzuheben, habe ich bewusst das Bühnenbild auf ein Minimum reduziert und im Gegensatz dazu, die Figuren sprachlich und optisch hervorgehoben.

 

Als Theaterpädagogin finde ich den Ansatz sehr interessant, dass jeder von uns in sich gefangen bleibt – durch das was ihn geprägt hat. Das zu erkennen und sich für einen anderen Blickwinkel öffnen zu können, sehe ich als wichtige Erkenntnis, um sich und damit auch die Gesellschaft, ändern zu können.

"Die Fabrikanten"

Und also sprach Salomo

Eine tragikomische Reise mit musikalischer Untermalung

Aufführungen (jeweils 20 Uhr):

7., 8., 9., 11. und 12. Februar 2018

Ort: Brotfabrik Berlin, Caligariplatz 1, 13086 Berlin, Eintritt: 8,ermäßigt 6 Euro

Reservierung: karten@brotfabrik-berlin.de, Fon 030 4714001

 

"Ich hab mich entschieden - besessen von der Perfektion meiner Schöpfung bin ich unfähig sie zu vernichten. Und nun umkreist ihr mich, damit die Welt ihren letzten Atemzug nimmt."

      

"Und also sprach Salomo" handelt von dem erfolglosen Versuch eines Wissenschaftlers, sich selbst und die Welt vor der eigenen Genialität zu schützen. Eine tragikomische Reise mit musikalischer Untermalung in das Innere einer "Anstalt".

 

multipel:                         Möbius
Sabine Treptau:             Fräulein Doktor von Zahnd
Ulrike Lelickens:             Kriminalinspektor Voß
Cordula Sanner:            Schwester Monika Stettler
Julia Eymer:                   Newton
Ulrike Schneider:           Leiche Irene Straub, Einstein, Wilfried-Kasper
Veit Fröde:                     Polizist Guhl, Jörg-Lukas, Oberpfleger Uwe Sievers
Maria Plontasch:            Gerichtsmedizinerin, Fr. Lina Rose, Missionar Rose, Pfleger Murillo
Steffen Voß:                   Polizist Blocher, Adolf-Friedrich, Pfleger McArthur

 

Musik von:                    anni K.
Leitung:                        Beatrice Ellinger (Theaterpädagogin und Regisseurin)
eine Produktion von:    Das-Erlebnis-Theater

Bereits seit 2011 arbeite ich mit dieser Theatergruppe als Regisseurin und

Theaterpädagogin. Ich habe bereits  drei Theaterstücke mit ihr inszeniert (“Diener zweier Herren“ und „Tartuffe“ und "der kalte Kuss").

Im Rahmen der Inszenierung habe ich bspw. die Figur des Truffaldino aus „Diener zweier Herren“ gleichzeitig von einem Mann und einer Frau spielen lassen, um zu verdeutlichen, dass in jedem von uns Elemente beider Geschlechter vorhanden sind. In der Inszenierung von „Tartuffe“ wollte ich aufzeigen, dass es damals wie heute ganz gewöhnliche Dinge sein können, welche an den Nerven zerren können. So habe ich das Streitgespräch des verliebten Paares absolut überspitzt und letztendlich in ein lächerlich, quietschendes Kinderspiel enden lassen. Ich habe in beiden Projekten nach strengen szenischen Vorgaben die Szenen mit den Darstellern entwickelt, jedoch spontane Elemente während der Probe mit in die Inszenierung eingearbeitet. Besonders bei „Tartuffe“ war mir aus Sicht der Regie wichtig, dem Publikum zu verdeutlichen, dass es immer Menschen geben wird, welche Profit aus dem Leid anderer ziehen, auch wenn sie sich noch so liebenswert geben. Dies zieht und wird sich durch alle Epochen der Geschichte ziehen. Theaterpädagogische Ziele waren neben anderen, den Schauspielern die ästhetischen Mittel der Überhöhung nahe zubringen.

Inszenierungen mit Kindern an der Carl-Humann-Grundschule Berlin

 In dieser Schule inszeniere ich seit September 2015 mit Kindern zwischen 8 und 10 Jahren ein Theaterstück auf der Grundlage der Legende von Robin Hood. Ich habe diese Legende ausgewählt, weil ich als Regisseurin ein Theaterstück über das Mittelalter inszenieren wollte, wo Abenteuer eher Überlebenskampf bedeuteten.

Als Inszenierungsthema wählte ich „Hunger“, um somit Überlebenskampf und der immer währende Drang der Menschen nach Spaß und Abenteuer gegenüberzustellen. Als ersten Inszenierungsansatz wollte ich das Theaterstück an drei unterschiedlichen Orten spielen lassen. Einer welcher für absolute Armut steht, einen wo es Reichtum im Überfluss gibt und einen dritten Ort, welcher beide Orte verbinden sollte und symbolisch für „eine Brücke bauen“ aber auch Potential für Konflikte steht. Ich entwickelte weiterführend die Figuren, um eine erste Grundidee für die Szenen zu erlangen (Bauern, Handwerker, Bettler, Spielleute, adlige Burgfräulein, Ritter einen König und einen Bischof). So entstand ein buntes, lustiges Theaterstück voller Gegensätze. Wo sich zum einen Burgfräulein mit langweiligen Spielen plagen und neidisch auf die lustigen Spiele der armen Leute schauen. Andererseits lecken sich die armen Menschen die Mäuler, wenn sie die Festbraten der reichen Leute sehen und riechen.

Wie in der Legende von Robin Hood, inszenierte ich in diesem Theaterstück das diebische Verhalten mutiger Menschen, um den Armen zu helfen, hinein. Auf lustige Weise stehlen diese den reichen Leuten alles Mögliche, ohne dass diese es gleich mitbekommen und anfangen an ihren Verstand zu zweifeln. Aber die Diebe werden nachlässiger bis sie von den Rittern erwischt werden und es auf dem Weg zwischen den Welten droht zu einem Kampf zu kommen. Verhindern kann es nur die Nähe, welche zwei Menschen miteinander verbindet. Und erst als Robin Hood und ein Burgfräulein drohen sich nicht mehr loszulassen, sind beide Welten bereit miteinander in Dialog zu kommen und eine Lösung zu finden.

 

Eine besondere Herausforderung für mich als Regisseurin besteht während der jetzigen Inszenierungsphase der Szenen darin, mit den Kindern die ästhetischen Mittel zu erarbeiten, um die unterschiedlichen Welten darzustellen. Besonders die Komik, Mimik, Gestik und der Sprachausdruck der einzelten Figuren werden herausgearbeitet.

 

Die öffentliche Aufführung findet im Juni 2016 in Carl-Humann-Grundschule statt.

Theatergruppe an der Grundschule am Kollwitzplatz, Berlin

Der Zarensohn Szjapan und Lise, die Prinzessin, vom glitzernden See

 Aufführung: 28.01. 2015 - 13 Uhr

Speisesaal der Grundschule am Kollwitzplatz, Berlin - Prenzlauer Berg

 Ein armes Schustermädchen und der Zarensohn Szjapan verlieben sich ineinander. Die Generäle der Zarenfamilie wollen das nicht. Der Zarensohn soll verheiratet werden und alle Mädchen sind eingeladen, um eine Schlafprüfung zu bestehen. Die Generäle überfallen das Schustermädchen, denn sie ahnen Schlimmes aber Lise besiegt beide mit Hilfe der Füchse. Letztendlich werden die Generäle Putzgehilfen, die Füchse zu Generälen und der Zarensohn Szjapan heiratet das Schustermädchen, denn sie bestehen gemeinsam die Prüfung.

 erarbeitet im Theater-Igel-Kurs der 3. und 4. Klassen im 1. Halbjahr 2014/15

 

In dieser Schule inszeniere ich seit Januar 2014 mit Kindern zwischen 8 und 10 Jahren ein Theaterstück auf der Grundlage der Legende von Robin Hood. Ich habe diese Legende ausgewählt, weil ich als Regisseurin ein Theaterstück über das Mittelalter inszenieren wollte, wo Abenteuer eher Überlebenskampf bedeuteten.

Als Inszenierungsthema wählte ich „Hunger“, um somit Überlebenskampf und der immer währende Drang der Menschen nach Spaß und Abenteuer gegenüberzustellen. Als ersten Inszenierungsansatz wollte ich das Theaterstück an drei unterschiedlichen Orten spielen lassen. Einer welcher für absolute Armut steht, einen wo es Reichtum im Überfluss gibt und einen dritten Ort, welcher beide Orte verbinden sollte und symbolisch für „eine Brücke bauen“ aber auch Potential für Konflikte steht. Ich entwickelte weiterführend die Figuren, um eine erste Grundidee für die Szenen zu erlangen (Bauern, Handwerker, Bettler, Spielleute, adlige Burgfräulein, Ritter einen König und einen Bischof). So entstand ein buntes, lustiges Theaterstück voller Gegensätze. Wo sich zum einen Burgfräulein mit langweiligen Spielen plagen und neidisch auf die lustigen Spiele der armen Leute schauen. Andererseits lecken sich die armen Menschen die Mäuler, wenn sie die Festbraten der reichen Leute sehen und riechen.

Wie in der Legende von Robin Hood, inszenierte ich in diesem Theaterstück das diebische Verhalten mutiger Menschen, um den Armen zu helfen, hinein. Auf lustige Weise stehlen diese den reichen Leuten alles Mögliche, ohne dass diese es gleich mitbekommen und anfangen an ihren Verstand zu zweifeln. Aber die Diebe werden nachlässiger bis sie von den Rittern erwischt werden und es auf dem Weg zwischen den Welten droht zu einem Kampf zu kommen. Verhindern kann es nur die Nähe, welche zwei Menschen miteinander verbindet. Und erst als Robin Hood und ein Burgfräulein drohen sich nicht mehr loszulassen, sind beide Welten bereit miteinander in Dialog zu kommen und eine Lösung zu finden.

 

Eine besondere Herausforderung für mich als Regisseurin besteht während der jetzigen Inszenierungsphase der Szenen darin, mit den Kindern die ästhetischen Mittel zu erarbeiten, um die unterschiedlichen Welten darzustellen. Besonders die Komik, Mimik, Gestik und der Sprachausdruck der einzelten Figuren werden herausgearbeitet.

 

Die öffentliche Aufführung findet am 1. Juli 2014, 14 Uhr in der Aula der Schule statt

Inszenierung mit Kindern in der Zukunftswerkstatt Heinersdorf

 

Im Februar inszenierte ich innerhalb einer Woche mit Kindern zwischen 6 und 11 Jahren das Märchen „Sirena“ – (nach „Die kleine Seejungfrau“ von Andersen).

Mein Regieansatz war, nach einer festen Stückvorgabe einer klassischen Kindergeschichte zu inszenieren. Hierbei wähle ich jeweils vor Beginn der Theaterproben eine Theatergeschichte aus und überlege mir das Hauptthema für die Inszenierung. Danach unterteile ich das Theaterstück in Szenen und überlege mir, wie ich diese inszenieren möchte, an welchem Ort sie spielen, welche Figuren in der Szene mitwirken und welche Requisiten und Kostüme benötigt werden. Am Ende verfasse ich die Dialoge und vervollständige somit das Theaterstück. Für die Proben habe ich somit ein festes Konzept und inszeniere das Theaterstück als Regisseurin nach festen Vorstellungen.

 

Bei dem Märchen „Sirena“ wollte ich das Märchen traumhaft inszenieren, sodass  die Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes „Abtauchen“ könnten. So gestaltete ich die Texte teilweise in Reimform und arbeitete einen Tanz mit in die Inszenierung ein. Während der Inszenierungszeit erarbeite ich mit den Kindern ästhetische Mittel. So sollte der Text langsam und fließend gesprochen werden, teilweise synchron und manchmal in Reimform, um zu verdeutlichen, dass die Zeit unter Wasser eine andere Geschwindigkeit und einen anderen Klang hat. Mit dem Kind, welches den Erzähler spielte, erarbeite ich Methoden, wie er über Mikrofon mit Hall sprechen muss, damit ein gleitender Effekt erzielt werden konnte. Den Tanz inszenierte ich wie einen Kanon (nur mit Bewegungen), um leichtes Gleiten darzustellen. So inszenierte ich die Bewegungen fein aufeinander abgestimmt, sodass dieser Tanz als ästhetisches Mittel schön hervorgehoben wurde.

 

Das inszenierte Theaterstück „Sirena“ wurde mehrmals vor Ort öffentlich aufgeführt.

Animationstheater mit Mitspielelementen – von und mit Beatrice Ellinger ein besonderes Angebot für Ihren Kindergarten

Zum Hintergrund meines Animationstheaters in Kindergärten

 

Ich möchte für alle Altersgruppen Theater inszenieren, deshalb habe ich auch Theaterangebote für Kindergärten. Um für Kinder zwischen 3 und 5 Jahren Theaterstücke zu inszenieren und aufzuführen, bedarf es einer sehr detaillierten und speziellen Vorbereitung.

Zeitraum, Zeitumfang, Angebotspreis und die Gegebenheiten in den Kindergärten müssen genau überlegt werden.

Als Regisseurin entwerfe ich den szenischen Verlauf und die Inszenierung des Theaterstückes. Das Theaterstück muss phantasievoll, lustig und leicht verständlich sein. Eine besondere Herausforderung ist hierbei, dass ich das Theaterstück nicht nur selbst inszeniere, sondern den Kindern als Darstellerin darbiete. Nachdem die Kinder das Theaterstück gesehen haben, gehe ich mit den Kindern die Geschichte noch einmal durch, indem die Kinder nun selbst das

Theaterstück spielen.

Ich erinnere die Kinder hierbei an jede Szene, und nach meinen Vorgaben inszeniere ich mit den Kindern das Theaterstück noch einmal und letztendlich führe ich mit den Kindern das Theaterstück ein zweites Mal auf. Mein theaterpädagogischer Ansatz dieses Angebotes liegt darin, dass die Jungen Schauspieler erste Erfahrungen mit ihrer Wirkung aufs Publikum haben.

Aktuelles

Die Theatergruppe „Geh mal spielen (!)“ präsentiert: „SALONFÄHIG"
Seien Sie ehrlich, Sie mögen die Menschen auch nicht. Und deshalb sind Sie mit uns in bester Gesellschaft.
Diese Anlehnung an Molière legt genüsslich die Finger in die Wunde, zeigt die Menschen, wie sie sein wollen und verrät dabei, wie sie wirklich sind.
Wir laden Sie ein, in das komödiantische Geschehen einzutauchen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß - wir gehen jetzt mal spielen.
Regie: Beatrice Ellinger
eine Produktion von: das-erlebnis-theater
- am Mi 06.02., Fr 08.02., Sa 09.02.., Mo 11.02.. und Di 12.02. - jeweils 20 Uhr in der Brotfabrik Berlin

Start einer neuen Laientheatergruppe 

Im November 2018 starte ich mit einer neuen wöchentlichen Laientheatergruppe (montags von 18.30 bis 20.30 Uhr - Brotfabrik Berlin. Wir werden einerseits viele tolle Theaterspiele- und übungen machen. Andererseits ist es wünschenswert ein Theaterstück, nach meiner künstlerischen Leitung und euren kreativen Ideen, einzustudieren und mehrfach aufzuführen. Das erste Prpjekt ist für ca. ein Jahr angedacht. Der monatliche Beitrag pro Teilnehmenden  ist 40 / ermäßigt 35 Euro. Auch wird es zwei bis drei Probenwochenenden geben (pro Tag 15 Euro). Da die Teilnehmerzahl auf 10 Leute begrenzt ist, bitte ich um unverbindliche Anmeldung.

Ab September 2018 starte ich wieder mit dem Folgeprojekt der Kindertheatergruppe „die Theatergang“ in der Brotfabrik Berlin. Geprobt wird wöchentlich montags von 16 bis 17.30 Uhr auf der Probebühne der Brotfabrik Berlin (außer in den Ferien und an Feiertagen). Während der Proben werde ich mit den Kindern Theaterspiele machen und den Kindern spielerisch nahe bringen, wie es ist in eine Rolle zu schlüpfen. So entstehen einmal und ganz individuell spannende, phantastische und urkomische Figuren. Erfahrungsgemäß macht dies den Kindern riesengroßen Spaß. Dabei werden oft kleine Geschichten durch die Kinder selbst entstehen, welche ich mit den Kindern zu kleinen Szenen weiterentwickeln werde. Weiterführend wird während Probenphase ein Theaterstück entstehen. Es ist wünschenswert dass das entstandene Theaterstück auf der Bühne der Brotfabrik vor den Verwandten, Bekannten und Freunden der Kinder im Winter aufgeführt wird.

Das Projekt ist für Kinder im Grundschulalter (es ist nicht erforderlich, dass die Kinder schon lesen können).

Der Teilnehmerbeitrag monatliche Teilnehmerbetrag beträgt pro Kind 25 Euro, ermäßigt 20 Euro ( für Eltern welche Geringverdienende, arbeitslos oder berentet sind und es gilt auch als Geschwisterrabatt)

TEAM-KREATIV-TAG

für das Erzieherteam in ihrer Kita
Anhand von Theaterspielen, Improvisationsübungen nähern wir uns dem spielerischen Erarbeiten eines kleinen Theaterstückes an. Der TEAM-KREATIV-TAG dient einerseits als Teambildung. Andererseits soll  diese Methode inspirieren, um das Team an das Erarbeiten eines Theaterstückes mit  Kindern in der Kita heranzuführen. Am Ende des Tages wird das kleine Theaterstück präsentiert.
Preis und Gegebenheiten:
Der TEAM-KREATIV-TAG kostet 150 Euro pauschal und wird in ihrer Kita durchgeführt. Es wird nicht weiter benötigt als den Spaß am gemeinsamen Spielen.

 

 Animationstheater mit Mitspielelementen

ein besondere Angebot für Ihren Kindergarten.

Hierbei werde ich die  Geschichte den Kindern erst selbst darbieten und danach werden die Kinder auf Grundlage des Gesehenen die Geschichte selbst darstellen.

Die Figuren werden lebendig und die Kinder können durch Zuhören und Mitspielen die Geschichte selbst erleben.

Theatermathe ist ein Angebot für Grundschulen. Sie verbindet Musik, Mathematik und Theater miteinander. 1 1/2 Stunden erleben die Kinder wie sich Flächen bewegen, rhythmisch unterstützt durch Instrumente. Einzelnen Flächen werden zu einer großen Fläche. Es entstehen Körper, bevor sie zu Figuren werden und gemeinsam eine Geschichte durchleben.

Gerne führe ich diese Spielkette bei Ihnen vor Ort einmalig oder innerhalb ihrer Projektwoche durch.

Haben Sie Fragen?

Das-Erlebnis-Theater

Beatrice Ellinger

Regisseurin und Theaterpädagogin


kontakt@das-erlebnis-theater.de
Telefon: +49 176 23439953